Herzlich willkommen im Amt Neuzelle.Genießen Sie die Vielfalt einer Landschaft
und wandeln Sie auf den Spuren der Zisterziensermönche.

Vor 736 Jahren stiftete Heinrich der Erlauchte Markgraf von Meißen und der Ostmark den
Zisterziensermönchen zum Seelenheil seiner verstorbenen Gemahlin Agnes ein Kloster.

In dem von Backsteingotik und Feldsteinkirchen geprägten Land wirkt das Kloster Neuzelle
wie eine böhmische Oase in Brandenburg. Mit seinen beiden Barockkirchen, dem Kreuzgang mit
Klausur und dem Barockgarten zählt das Kloster zu eine der wenigen vollständig erhaltenen
Anlagen Mitteleuropas und gilt als größtes Barockdenkmal Nord-und Ostdeutschlands.
Mittelpunkt der Anlage bildet die katholische Stiftskirche St. Marien. Der über 70 m hohe
Glockenturm ist das Wahrzeichen der Region.. Das ursprünglich gotische Gotteshaus
wurde im 17. und 18. Jahrhundert von italienischen und böhmischen Künstlern zu einem
Juwel des Barock umgebaut – ein „Barockwunder“. Ihnen und Ihren Auftraggebern ist diese
in ihrer Vollständigkeit und Schönheit einzigartige barocke Ausstattung zu verdanken.
Außerhalb der Klostermauern gibt es viel zu entdecken. Auf Schritt und Tritt Klostergeschichte.

Besichtigen Sie die letzte produzierende Klosterbrauerei des Landes Brandenburg, in der seit
über 400 Jahren nach alter Tradition Bier gebraut wird oder die Klosterbrennerei, die urkundlich
belegt schon Ende des 16. Jahrhunderts bestand und heute vornehmlich Obstbrände herstellt.
Für jedermann sehenswert ist aber auch das älteste Haus von Neuzelle, das „Strohhaus“, in
welchem zu damaliger Zeit die Bediensteten des Klosters wohnten und heute nach
umfangreichen Restaurierungsarbeiten ein „Museum ländlicher Alltagskultur“ eingerichtet wurde.

Der „Staatlich anerkannte Erholungsort“ Neuzelle ist von einer abwechslungsreichen Landschaft
umgeben, mit einer zum Teil urwüchsigen und unberührten Natur. Die Eiszeit hinterließ eine
landschaftliche Vielfalt und verlieh dieser Region somit einen ganz besonderen Reiz.
Flachwellige Abschnitte, Höhenzüge mit tiefen Rinnenseen, ausgedehnte Bachtäler,
wie Schlaube- und Dorchetal mit ihren Schluchten und Einschnitten sowie die Oder-Neiße
-Flussniederung prägen diesen Landstrich. Sie laden zum Wandern und Fahrradfahren ein.
Inmitten dieser herrlichen Landschaft liegen eingebettet kleine verträumte Dörfer, die sich
alle ihre Individualität bewahrt haben.
Zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Naturdenkmäler liegen am Wegesrand, wie
die Kirchen in Möbiskruge, Steinsdorf oder Wellmitz. Märchenhaft präsentiert sich das Gutshaus
in Bomsdorf mit seiner Parkanlage. Interessant sind Feldstein- und Fachwerkhäuser,die Mühlen
im Dorchetal und der Riesenfindling in Kobbeln. Einen Ausflug wert sind ebenfalls der
Findlingspark in der Henzendorfer Heide, das ehemalige Schifferdorf Ratzdorf oder aber die
sagenumwobenen Sühnekreuze in Wellmitz. Sie vermitteln einen Hauch von „früher“.

Auf einem gut ausgebauten Fahrradwegenetz können Sie per Rad die herrliche Landschaft
 erkunden und erholsame sowie erlebnisreiche Tage in der Region verleben.

Haben wir ihre Neugierde geweckt ? – Dann sind Sie herzlich willkommen.